Ein Salzburger Nachtlokal lädt ein zu einer Baywatch-Party und Menschen in Badebekleidung sind erwünscht. Es ist Sommer, Badebekleidung ist jetzt für ein Lokal nicht ganz die übliche Bekleidung, aber an einem Themenabend: Why not.

In der Einladung wird also das Tragen der Badehose oder des Bikini mit einem Getränkegutschein belohnt. Gilt für alle Geschlechter, betrifft für uns gewöhnliche Badebekleidung.
Aber dann kommt es: „Je größer die Brüste, umso höher der Getränkegutschein“.

Feiern auf einer Baywatch-Party? Ja, aber frei von Sexismus!

An dieser Stelle gibt es ein deutliches „STOPP“ von uns, denn das ist sexistisch, das lehnen wir ab. Warum ist das sexistisch?

Sexismus liegt unter anderem dann vor, wenn Körperteile (in diesem Fall von Frauen) auf Objekte reduziert werden, um damit Werbung zu machen.

Diese Sexualisierung (vor allem von Frauenkörpern) ist die eindeutigste Form von sexistischer Werbung. Frauenkörper werden als universal einsetzbares Instrument verwendet um Umsätze zu steigern. Frauen werden zu Konsumartikel gemacht. Bei dieser Party werden Frauen zu Objekten degradiert, denn was zählt ist die Größe eines Körperteils, es gibt eine Art „Fleischbeschau“.

Das Fest hat bereits stattgefunden, betroffene Frauen haben sich an uns gewendet, mit der Bitte, das Thema öffentlich aufzugreifen.

Wir fordern das Unternehmen auf, in Zukunft solche Aktionen zu unterlassen. Wir reichen den Vorfall auch beim Werberat ein.

Wir fordern Parties ohne Sexismus!